Lebenslauf

Jongleur KRAWALLI - Nicht berühmt, aber berüchtigt!

1964

Der Kleinkünstler erblickt im September 1964 klein, nackt und mittellos als "Jungfrau" das Scheinwerferlicht dieser Welt.

1974

Nach intensivem Schauspieltraining feiert KRAWALLI als 10-jähriger Kleinkünstler in einer heiligen Messen der katholischen Kirche in Blomberg vor mehr als 300 Zuschauern seine Premiere in der Rolle des Messdieners! Leider gab es keinen Applaus!

1981 und Folgejahre

Der Künstler wird mit staatlichen Anerkennungen "geehrt" wie zum Beispiel staatlich anerkannter Kriegsdienstverweigerer und staatlich anerkannter Erzieher. Diese Stationen in seinem Leben erregen allerdings keinerlei öffentliche Aufmerksamkeit.

1991 bis 1995

Parallel zu einem Studium im Fachbereich "Sozialverwesung" an der FH Bielefeld beginnt Kleinkünstler KRAWALLI mit einer eigenständigen Tätigkeit als "Wochenend-Clown"! Die Fachhochschule besucht er schließlich nur noch, um bei einem ehemaligen Regisseur und Dramaturgen im Fach Medien- und Theaterpädagogik das Schauspieltraining wahrzunehmen. Das Studium kann er dadurch nach nur 4 Jahren erfolgreich abbrechen!

1997 bis 2000

Ein Clown gönnt sich den Luxus, wochentags einen anständigen Drittberuf zu erlernen. Er wird Tischler! Sein Gesellenstück wird beim Wettbewerb "Die gute Form" mit dem 2. Platz für die Gestaltung ausgezeichnet. Als 2. Sieger des Wettbewerbs erhält KRAWALLI eine Urkunde!

2004

Der Lebenskünstler verabschiedet sich endgültig vom bürgerlichen Leben als Arbeitnehmer und gründet eine sog. "Ich-AG" mit der offiziellen Berufsbezeichnung Kleinkünstler. Das Finanz- und das Arbeitsamt können mit dem Begriff nichts anfangen und raten davon ab, aus der "Ich-AG" schon zu Beginn eine Aktiengesellschaft zu machen. Bis heute spielt Kleinkünstler KRAWALLI mit seinen Walking Acts als falscher Kellner, verrückter Polizist, lustiger Straßenfeger, schusseliger Hausmeister,... und mit seiner Jonglageshow jährlich bei zahlreichen Anlässen in ganz Deutschland zur Freude seines Publikums völlig absurde Charakterrollen!

2007

Gemeinsam mit der Artistin und Varietè-Künstlerin Silvia Licht entwickelt KRAWALLI zahlreiche Duo-Programme. Es entstehen neue Walking Acts wie zum Beispiel "Gärtnerei Schmadtke" (für Frühlingsmärkte) oder das verrückte Ärzteteam (für Gesundheitsmessen!). Das Kellnercomedy-Programm kann seitdem auch als kleine Dinnershow gebucht werden!

2013

Immer häufiger erfüllt der Kleinkünstler auf Anfrage von Künstler- und Eventagenturen Sonderwünsche! KRAWALLI entwickelt Auftragsproduktionen für Events und spielt zum Beispiel bei einer Veranstaltung in einem Autohaus einen TÜV-Prüfer, bei einer Firmenfeier einen Paketzusteller, bei einer Podiumsdiskussion einen nörgelnden Patienten, bei einem Betriebsjubiläum einen Gas- und Wasserinstallateur, bei einer Reeperbahn-Party einen Zuhälter, bei einer Hausmesse einen PC-Spezialisten, bei einer Preisverleihung einen falschen Redner,...

2014 bis 2017

Die Figur "Willi Horstkötter" altert ganz plötzlich um einige Jahre und lässt sich eine Glatze wachsen!

2018

Andreas Wetzig gründet mit PARTEIfreunden den Kreisverband der Partei Die PARTEI Nienburg und wird zum 2. Vorsitzenden gewählt. Da der Beruf des Politikers in seinen Augen etwas sehr Unanständiges darstellt, wird er weitere Ämter und Mandate konsequent ablehnen.

2019

Als inzwischen ältester Nachwuchskünstler Deutschlands beginnt der 55jährige sich durch intensives Krafttraining einen athletischen Körper zu formen.

2020

Da KRAWALLI die asozialen Netzwerke wie z.B. Facebook, Twitter und Instagram verabscheut, arbeitet er intensiv an seiner neuen Werbeseite, damit er den Anschluss an die postmodernen 20er Jahre nicht verpasst.

2025

Im Alter von ca. 61 Jahren wird Jongleur KRAWALLI als allererster Kleinkünstler seine Comedy-Jonglage-Show auf einem fremden Planeten spielen. Die ständig zunehmende Rechenleistung von Computern wird es bis dahin möglich gemacht haben, intelligente, außerirdische Lebewesen im All bis zu einer Entfernung von 500 Lichtjahren ausfindig zu machen.

Immerhin gehen Astronomen und Astrophysiker bereits heute davon aus, dass alleine in unserer Galaxie rund 10.000 Zivilisationen existieren könnten, die fähig sind, Sendegeräte zur Übertragung von Funksignalen zu entwickeln.

(KRAWALLI sendet schon heute regelmäßig E-Mails ins All, um rechtzeitig ein Gastspiel vereinbaren zu können.)

Eine kleine Bildergalerie

KRAWALLI - Garantiert noch nie im TV zu sehen gewesen!

Nur ein einziges Mal trat Jongleur KRAWALLI während einer TV-Aufzeichnung für die Sendung "FUN CLUB" (RTL 2) vor laufenden Kameras und vor rund 400 Zuschauer*innen in Köln auf. Moderator des Comedy-Formats war damals Ingo Appelt. Der Live-Auftritt dauerte rund 4 Minuten! Im Fernsehen waren davon später nur 30 Sekunden zu sehen.