Unter News finden Sie hier keine Termine und Veranstaltungstips mehr! Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass inzwischen sämtliche bereits gebuchten Gastspiele abgesagt wurden!

Die Initiative Stumme Künstler fordert u.a. die "Anerkennung der persönlichen Lebenshaltungskosten in Höhe von pauschal 1.180 € je Monat/Person im Corona Soforthilfeprogramm des Bundes analog Baden-Württemberg. Antragsfristverlängerung und Ausweitung auf die noch folgenden Monate ohne Auftrittsmöglichkeiten oder mit Auftrittsbeschränkungen."


 

Möchten Sie gern mehr darüber erfahren, welcher Verlust für die deutsche Wirtschaft insgesamt entsteht, wenn die Veranstaltungsbranche nicht gerettet wird? Lesen Sie jetzt die Studie "Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche" vom 15.06.2020 des R.I.F.E.L e.V.!


 

Solo-Selbständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen fordern Nachbesserung im Soforthilfeprogramm "Neustart Kultur"!

"Es reicht nicht, weiterhin für die Lebenshaltungskosten auf den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung (ALG II) hinzuweisen, deren Vereinfachung nicht ausreicht oder durch die Jobcenter nur eingeschränkt umgesetzt wird. Die Grundsicherung ist nur bedingt eine Lösung für Kulturschaffende in der Coronakrise. Die Überprüfung der Bedarfsgemeinschaft, Vermögensprüfung ab 60.000,00 Euro sowie minimale Zuverdienstgrenzen machen eine Lebenshaltung auf dieser Basis fast unmöglich. Nachbesserungen sind dringend notwendig."

Wir schließen uns der Forderung des Bundesrates an: "(...) für eine Lösung, die für den begrenzten Zeitraum der Pandemie die Möglichkeit eines pauschalen monatlichen Zuschusses zur Abfederung von Einnahmeverlusten" (...), so wie es im Beschluss vom 05.06.2020 zur "Sicherung von Selbstständigen und Freiberuflern - Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft nachhaltig gestalten" festgehalten wurde.

 

Die Veranstaltungswirtschaft ist massiv bedroht!

"Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen - überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind."

"Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagenturen, Cateringfirmen, Bühnenbauer, Veranstalter, Eventlocations, Messegesellschaften, Kongresscenter, Konzertveranstalter, Künstler und selbstständige Einzelunternehmer haben durch die erfolgten Veranstaltungsverbote seit dem 10.03.2020 innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren."

(aus: Night of light 2020)

 

Comedypolizist Riemenschneider und der verrückte Straßenfeger Horstkötter für Open-Air-Events wieder zu buchen!

04.06.2020

Die corona-bedingten Auflagen für Veranstaltungen gestalten sich in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich. Aber die Lockerungen machen grundsätzlich Events wieder möglich.

KRAWALLI bietet mit seinen Walkacts als "falscher Polizist" und als "verrückter Straßenfeger" Unterhaltungsformate, welche keine feste Bühne benötigen und bei Open-Air-Veranstaltungen mit den notwendigen Abstandsregeln vereinbar sind!

Hauptkommissar Riemenschneider achtet nicht nur auf die Einhaltung der allgemein gültigen "Verkehrtregeln" in Fußgängerzonen, sondern ahndet auf humorvolle Weise auch Verstöße gegen corona-bedingte Auflagen. Ohne Passanten zu verärgern, werden die Uninformierten von einem Uniformierten auf diese Weise zu einem korrekten Verhalten animiert!

Der Straßenfeger Horstkötter sammelt verlorengegangene und weggeworfene Gegenstände auf umständliche Art und Weise mit einer uralten Greifzange auf und befördert Bonbonpapier, Wurstpappen, Zigarettenstummel,... hochkonzentriert in seine gelbe Mülltonne. Penibel achtet er dabei darauf, keinem Passanten zu nahe zu kommen! Dieses absurde Schauspiel kann auch die Zuschauer*innen begeistern, die selbst Abstand halten. Einzelne Personen, die Restmüll entsorgen wollen, fordert Horstkötter höflich auf, diesen aus mindestens 2 Meter Entfernung in seine Tonne zu werfen. Dabei können unerwartet eine Menge komische Situationen entstehen, die zum Lachen oder Schmunzeln anregen!

 

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste richtet einen Appell an die Bundesregierung, die Regularien bei der Corona-Hilfe anzupassen.

"Freischaffende Musiker*innen und darstellende Künstler*innen sind also in der Krise weder arbeitslos noch arbeitssuchend. Sie können lediglich wegen der angeordneten Schutzmaßnahmen den Teil ihrer Arbeit nicht ausüben, der finanziell honoriert wird."

26 Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und darstellende Künste, darunter auch der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), fordern seit dem 12. Mai 2020 in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung auf, die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anzupassen und insbesondere die spezifischen Lebens-und Arbeitsrealitäten freier Künstler*innen zu berücksichtigen.

"Kultur wird von Menschen gemacht. Es ist richtig, die kulturelle Infrastruktur zu stützen, das allein reicht aber nicht aus. Wenn die kulturelle Vielfalt in Deutschland erhalten werden soll, dann müssen auch die ausübenden Künstler*innen individuell in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit professionell fortzusetzen. (…) Die Soloselbständigen in den Bereichen Kunst und Kultur sind wichtige Protagonist*innen des kulturellen Lebens und zivilgesellschaftlicher Entwicklungen. Sie sind kritisches Korrektiv, prägen die Kultur der Metropolen und schaffen ein hochwertiges kulturelles Angebot an Orten - auch und besonders in der Fläche - die durch die Institutionen nicht erreicht werden."

(Quelle: darstellende-kuenste.de)

 

 

Ich hab noch Klopapier!